Digitales Archiv des Erzbistums Köln (AdEK)

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  • -Historisches Archiv des Erzbistums Köln
    • -Erzbistum, Erzbischöfe, Weihbischöfe, Generalvikariat, i.W. vor 1825
      • +Hide full viewGVP Generalvikariatsprotokolle

        Vollansicht Inventory

        Reference number: GVP
        Name: Generalvikariatsprotokolle
        Inclusive dates: 1588 - 1825
        Description: Die GVP enthalten die in latein. Regesten protokollierten täglichen Amtshandlungen der Kölner Generalvikare für die geistl. Verwaltung des Erzbistums Köln, die sie im Auftrage des Erzbischofs vorgenommen haben. (Die weltl. Verwaltung des Kurstaates lag bei der kurfürstl. Kanzlei in Bonn; die darauf bezüglichen Akten befinden sich zum größten Teil im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf.) Die Aufgaben des Generalvikars und damit auch der inhaltliche Umfang der Protokolle sind in der Titulatur des Protokollbandes 2, angelegt 1662, wie folgt umschrieben: "Compendium seu brevis extractus protocolli dispensationum, absolutionum, rehabilitationum, unionum et translationum, approbationum, confirmationum et collationum, provisionum et dimissionum aliorumque actuum in et circa personas et spirituales et ecclesiasticas coram reverendissimo in spiritualibus vicario generali expeditorum". Der Geltungsbereich der GVP erstreckt sich bis zum Jahre 1794 auf das gesamte Erzbistum Köln, d. h. vom Hochsauerland bis zu den Ardennen (heute in Belgien) und von der Eifel bis zum Niederrhein. Die Besetzung des Rheinlandes durch die Franzosen, die Flüchtung von Erzbischof und Generalvikariat auf die rechte Rheinseite zunächst nach Arnsberg, später der Wechsel des Generalvikariates nach Deutz, die getrennte Aufrechterhaltung der Funktion dieser Behörde im linksrhein. Anteil bis zur Aufhebung des Erzbistums Köln und Gründung des Bistums Aachen führten zu einer Serienspaltung. Die Jahre 1794 - 1801 sind für das linksrhein. Gebiet in der alten Serie fortgesetzt, die Jahre 1794 - 1825 in der "Arnsberger" bzw. "Deutzer Serie" gesondert geführt. Die in der Regel sehr knappen Protokollnotizen wurden seit 1675 zunehmend ergänzt um Aktenanhänge, in denen Originalbriefe und Gesuche an den Generalvikar, Originale und Kopien von Beweisstücken, päpstl. oder andere Provisionen auf Pergament oder Papier in Original oder Kopie sowie Konzepte von Antworten des Generalvikars zusammengebunden wurden. Der Umfang dieser Aktenanhänge wuchs gegen Ende des 17. Jh. immer stärker an und führte zu mancher Spaltung von Bänden in zwei Teile. Nach 1825 wurden versch. Vorgänge aus einzelnen Bänden herausgelöst und an das neuumschriebene Bistum Paderborn abgegeben; zum Teil erfolgte eine neue Bindung der Protokolle.

        Erschließung und Literatur: Die eigentlichen Protokolle im Vorderteil der einzelnen Bände sind in der Regel durch grobe und unvollständige Indizes erschlossen. Die Inhalte der Anlagen hingegen sind nicht erschlossen. Ein Zugriff ist nur über die im Protokollteil angebrachten Referenzen möglich. Somit ist die Kernüberlieferung zur Tätigkeit des Generalvikars in wesentlichen Teilen bisher nicht weiter erforscht. Zwar sind die GVP in der Literatur mehrfach Gegenstand eingehender Untersuchung und Erschließung gewesen, doch legten die einzelnen Bearbeiter dabei besonderes Gewicht auf genealogische Auswertungen und auf Nachrichten zum Säkularklerus und zum Regularklerus. Die wichtigen lokalgeschichtlichen Bezüge sind in der Ortsliteratur bisher nur punktuell und noch nicht systematisch bearbeitet.

        Inhalt:
        Bd. 1: singuläres Stück mit anderer Konzeption 1588 - 1610; Bd. 2 - 127: "normale Serie" für das gesamte Erzbistum Köln 1662 - 1794; Bd. 128 - 134: Fortsetzung der alten Serie für das linksrhein. Gebiet 1795 - 1801; Bd. 135 - 159: Arnsberger bzw. seit 1805 Deutzer Serie für das rechtsrhein. Gebiet 1794 - 1825 (mit kleineren Lücken).

        Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: AEK, GVP Nr.
        Scope: 37, lfm
        Remarks: Originale gesperrt! Nutzung nur über Mikrofiches.
        References: Hermann Deitmar, Die Kölner Generalvikariatsprotokolle als personengeschichtliche Quelle, 15 Bde.
        Janssen/Lohmann, Der Wltklerus in den Kölner Erzbitums-Protokollen, Karlshuld 2009
        Jakob Torsy, Der Regularklerus in den Kölner Bistumsprotokollen, Siegburg 1985
      • U Erzbistum Köln, Urkunden
      • E Erzbistum Köln, Amtsbücher und Akten
      • +WBP Weihbischofsprotokolle
      • Dec. Christianitäten (Alte Landdekanate)
      • MON Monasteria
      • MON Köln Monasteria Köln
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    • +Sonderbestände anderer Provenienz, i. w. vor 1825
    • +Erzbistum, Erzbischöfe, Weihbischöfe, Generalvikariat seit 1825
    • +Metropolitankapitel, diözesane Institute für versch. Aufgabenbereiche
    • +Dekanats- und Pfarrarchive (mit Teilen von Stifts- und Klosterarchiven)
    • +Sonstige katholische Organisationen, Institutionen, Vereine, Verbände
    • +Orden und geistliche Gemeinschaften
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